Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.
(Seneca)

Sonntag, 27. November 2016

R.I.P. Reinhardswald


Der geneigte Leser dieses blogs dürfte bereits wissen, wie ich zu der Windenergie im Wald stehe. Auch wenn eine Mehrheit der Bürger diese Form der 'Energiewende' ablehnen, wird diese nachwievor weiter mit der Brechstande auf Kosten von Natur und zahlendem Stromkundendurchgesetzt.



Kaum hattte die Regionalversammlung am 07.10.2016 den 'Reilregionalplan Energie' beschlossen kamen die renditewitternden 'Investoren' auch schon aus ihren Löchern und die Vorrangflächen bei Reinhardshagen sind bereits an einen Bieter aus Südhessen gegangen. Somit bleibt also nicht einmal die Wertschöpfung dafür in der Region der Zerstörung.
 

https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/


Meine Argumente gegen den Ausbauwahl der erneuerbaren Energien kennt ihr. Unter dem Link
https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/ könnt ihr euch darüber hinaus selbst noch einmal ein Bild von der Sinnhaftigkeit machen, mit der der Ausbau aktuell weiter vorangetrieben wird. Die Diagramme zeigen mehr als deutlich, dass keine konventionellen Kraftwerke eingespart werden können, dafür aber mehr als deutlich, dass wir gerade zu Zeiten von Wind und Sonnenschein große Mengen dieses Stroms ins Ausland exportieren - zu Spotttpreisen versteht sich! Von den Netzproblemen reden wir erst gar nicht...

Verschandelte Landschaft und verschenkter Strom


Mit einer breit angelegten Aktion möchte das Aktionsbündnis Märchenland noch einmal die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisieren. Mit über 60 Plakaten und Transparenten sollen die Menschen zumindest zum Nachdenken gebracht werden, damit sie eben nicht einfach alles glauben
was die Stromlobby erzählt. Auch die HNA berichtete am 26.11. berichtete über die Aktion, die in der Bevölkerung ebenfalls auf weitgehend positives Feedback stößt.


Auch wenn ich mich wiederhole, kann ich nur an alle Menschen appelieren, sich für ihre Heimat einzusetzen. Schreibt E-Mails und Briefe an die Politiker, an das RP und Ortsbeiräte. Seid dabei wenn es Aktionen gibt. Macht euch ein Bild der Lage und informiert euch über die Energiewende aus möglichst vielen verschiedneen Quellen (werdet und bleibt objektiv)
Die Lobbby ist stark, doch wir hören nicht auf für unsere Heimat zu kämpfen! Seid dabei und es kann uns gelingen, dass auch künftige Generationen noch eine lebenswerte Heimat vorfinden.

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