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(Seneca)

Montag, 5. Mai 2014

Bundesgutachten zur K+S Oberweserpipeline?

Es könnte noch einmal ordentlich Bewegung in die Sache um die Oberweserpipeline kommen. Wie hier an früherer Stelle bereits berichtet, ist von Seiten der Landesregierung auch zukünftig nicht zu erwarten, dass diese gegen den Bau der Pipeline nebst Salzwasserspeicher Position beziehen wird.

Nachdem die Pläne für die Trasse seitens K+S bekannt wurden, haben sich nun jedoch lokale Bundes- und Landespolitiker aus Hessen, Niedersachsen und OWL einmal selbst ein Bild von der Lage gemacht. Nicht zuletzt könnten nämlich auch andere Anrainer einer geplanten Nordseepipeline von den Salzabwässern betroffen sein.

unabhängiges Bundesgutachten


In der Folge will sich nun auch das Bundesumweltministerium mit der Sache befassen und in einer unabhängigen Studie prüfen lassen, welche Entsorgungsmethoden möglich sind und welche Kosten diese hätten. Dabei dürfte auch noch einmal die Eindampfung der Abwässer auf den Tisch kommen, was seitens K+S immer als zu kostenintensiv abgetan wurde. Anschließend wird das Bundesministerium eine Empfehlung aussprechen.


Es bleibt natürlich zu hoffen, dass der Bund Naturschutz, Lebensqualität und Erhalt der Region über die rein gewinnorientierten Ziele einer AG stellt. Zwar sind die Länder in der Folge nicht an die Empfehlungen des Bundes gebunden, in den meisten Fällen wird diesen aber gefolgt.

Ehrlich gesagt bin ich aber leider mehr als skeptisch, denn gerade auf Bundesebene ist die Lobby der Wirtschaft sehr groß und eine wirkliche Unabhängigkeit der Politiker manches Mal zu bezweifeln. Dennoch sollten wir mit allen möglichen Mitteln weiter gegen diesen Wahnsinn kämpfen.

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