Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.
(Seneca)

Montag, 14. April 2014

Frühling - ich wandere!

In manchem Jahr lag um diese Zeit noch eine dicke Schneedecke über dem Land, nicht so in diesem. Überall ist der Frühling ausgebrochen. Bunte Blumen strecken sich den ersten wärmenden Sonnenstrahlen entgegen und die Bäume beginnen sich in neues Laub zu kleiden. Ganz klar, dass es mich da des Öfteren in den Reinhardswald zieht.


Sauerklee
Buschwindröschen


Auf einer dieser Wanderungen besuchte ich zuerst die alten Eichen bei und um Beberbeck, die in ihrer Vielzahl und Größe immer wieder imposant und erhaben erscheinen. Im Anschluss stattete ich dem Urwald Sababurg einen kurzen Besuch ab. Leider sind die Spuren des boomenden Massentourismus dort in aller Deutlichkeit erkennbar und die alten Bäume haben einige Schäden davongetragen. Zum Glück hat die Verwaltung reagiert und und den Idioten nunmehr mit Absperrungen Einhalt geboten, damit sie in ihrer Einfalt nicht weiter diese Einmaligkeit zerstören. Manche Menschen scheinen wirklich einfach nur dämlich zu sein und meinen dass sie das Recht haben in einem Naturschutzgebiet tun und lassen zu können was sie wollen.  Tschuldigung aber das musste mal gesagt werden.

Mit etwas Wut über die Trottelbesucher im Urwald wanderte ich weiter zur Tierparkmauer, der ich bis zum Weitwanderweg X6 folgte, der mich dann letztlich zur Sababurg führte. Auf der Mauer genoss ich die Sonne und eine ordentliche Brotzeit, um mich für den Weiterweg zu stärken.

Sababurg

Dieser führte mich zur Sababurger Mühle und über die Große Beckerseite bis oberhalb von Gottsbüren. Ich überlegte kurz der alten Wallfahrtskirche einen Besuch abzustatten, verwarf diese Idee wegen unserer beiden Pelznasen aber wieder, die ich schlecht dort mit hineinnehmen könnte. Also ging ich den geplanten Weg weiter, der mich auf einer Schleife zurück zum Urwald führte. 

oberhalb von Gottsbüren

Am Rand entlang wanderte ich zurück nach Beberbeck und über eine alte Rückegasse durch das zarte Frühlingsgrün bis kurz vor Hombressen. Von dort war es dann nur noch eine halbe Stunde zurück zum Auto, welches uns nach gut 4 Stunden Wanderung erwartete. 

 Alle die den Frühling im Wald ebenfalls genießen wollen, können sich im Mein Reinhardwald Wanderführer  ein paar Inspirationen holen. 


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