Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.
(Seneca)

Sonntag, 6. Oktober 2013

Pilzzeit im Reinhardswald

Im Herbst, wenn die Bedingungen gut sind, dann schießen überall die Pilze aus dem Boden, so auch im Reinhardswald. Jedem Spaziergänger fallen diese Gewächse auf und den ein oder anderen dürfte jeder identifizieren könnnen. Einer der bekanntesten Vertreter ungenießbarer Pilze ist der auffällige Fliegenpilz. Er kann es an Giftigkeit zwar nicht mit den Knollenblätterpilzen aufnehmen, ein Verzehr kann jedoch heftige Vergiftungserscheinungen hervorrufen.
Fliegenpilz
 Es mag so manchen Pilzfreund geben, der rein zur Artenbestimmung ni den Wald geht und sich über jegliche Spezies freut, die meisten Sammler hingegen dürften auf die vielen Speisepilze aus sein, wie etwa dem schmackhaften Röhrling auf dem Bild unten. Wenn es im Frühherbst kühler wird und es feucht genug ist, dann stehen die Chancen nicht schlecht, ein paar essbare Exemplare auf einer Pilzwanderung zu finden.
essbarer Röhrling
Manchmal kommt es vor, dass nach langen ungünstigen Bedingungen auf einmal eine wahre Pilzschwemme herrscht. Dann reicht die Menge der gefundenen Pilze locker für eine delikate Pilzpfanne ausreicht. Was dann noch übrig bleibt, kann problemlos getrocknet werden, um für spätere Verfeinerungen von Gerichten zu dienen.
Wie jedes Jahr halte ich alle Pilzsammler dazu an, die Natur beim Sammeln zu schonen und die Früchte maßvoll zu ernten. Wenn wir alle auch mal einen Pilz stehen lassen und generell vorsichtig und fachkundig zu Werke gehen, dann haben wir auch im nächsten Jahr wieder eine leckere Waldmahlzeit.

Und auch wenn man mal nichts findet, so ist es doch immer wieder schön draußen in der Natur gewesen zu sein. Wer sich für eine Pilztour inspirieren möchte, kann einfach mal einen Blick in meinen Wanderführer werfen.

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