Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.
(Seneca)

Freitag, 25. Januar 2013

Windradgiganten im Reinhardswald

Das Regierungspräsidium plant den massiven Ausbau der Windenergie. Auch im Reinhardswald sollen die riesigen fast 200 Meter hohen Anlagen gebaut werden. Ein Projekt mit einem gewissen Beigeschmack.

Einerseits ist es natürlich zu begrüßen dass die regenerativen Energien ausgebaut werden. Diese sollen die umweltschädlichen fossilen und atomaren Energiequellen ersetzen. Das Ziel der Energiewende ist also eine umweltfreundliche Energiegewinnung.

Der Reinhardswald dürfte in ganz Europa eine einmalige Naturlandschaft darstellen, mit höchst seltenen Tier- und Pflanzenarten, archäologische Schatzkästchen. Er ist ein lebendiges Museum früherer Geschichte und unschätzbar wertvoll.. Wird nun inmitten dieser einmaligen Landschaft ein Windpark gebaut, so gehen diese unwiederbringlichen Schätze verloren und die einmalige Natur ist verloren.  Es gibt genug Flächen die landschaftlich gesehen neben nicht diese Einmaligkeit aufweisen. Auch gibt es mitlerweile andere Rotortypen die mit wenig Platz in Industriegebiten gebaut werden könnten, dort wo zudem die Energie gleich gebraucht wird. Warum solche Pläne nicht forciert werden bleibt mal wieder das Geheimnis der Vetternpolitik.

So jedenfalls ist es widersinnig umweltfreundliche Energiequellen zu erschließen, dafür aber massive unumkehrbare Schäden in der Umwelt zu verursachen. Wenn das die Handlungsweise ist, dann kannn man auch gleich bei Kohle oder Atomstrom bleiben.

www.mein-reinhardswald.de

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